Evangelisches Gemeindezentrum Gerolzhofen


Dank der künftig flexiblen Bestuhlung kann die Kirche auch als Gemeindesaal genutzt werden. An hohen Feiertagen, wenn viele Leute in die Kirche kommen, kann der Raum um das Foyer erweitert werden. Zusätzliche Plätze befinden sich auf der Galerie des Foyers.

 

Die äußere Erscheinung der denkmalgeschützten Erlöserkirche wird nicht verändert. Der Neubau bleibt so niedrig, dass die Kirche ihre dominierende Rolle behält. Die Öffnungen in der Nordfassade des Neubaus sind so gestaltet, dass niemand in den privat genutzten Pfarrgarten schauen kann.

Die Kirche wird heller und freundlicher, ohne zusätzliche Öffnungen im Dach oder an den Wänden. Durch die Dachverglasung des Foyers dringt indirektes Tageslicht in den Kirchenraum.

Der Neubau soll einer lebendigen und offenen Kirchengemeinde architektonischen Ausdruck verleihen. Hier werden künftig auch außerkirchliche kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

 

Pfarrer Jean-Pierre Barraud, der gemeinsam mit seiner Frau Anja Saltenberger-Barraud äußerst engagierte Gemeindearbeit leistet, sagt zur Baumaßnahme:

„Kirche kann, darf und muss sich verändern und sich dem anpassen, was für sie künftig notwendig sein wird. Dadurch bleibt sie lebendig und interessant. Schritte wie dieser zeugen von Mut und Freiheit. Es ist der Versuch, die Kirchengemeinde und ihr Zentrum startklar zu machen für Begegnungen aller Art.“

Projektdaten:


Bauherr:

Evangelisch-Lutherische Erlöserkirche Gerolzhofen


Projektleitung:

Gerhard Schmidt

 

Mitarbeit:

Stella Tan Kee Liu

Christian Kern


Bauzeit: 8/2010 – 01/2012


Nutzfläche:  498m²


Bruttorauminhalt:

Neubau Gemeindehaus: 1400m³

Umbau Kirche: 1365m³


Fotos

Stefan Meyer

 

 
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Evangelisches Gemeindezentrum Gerolzhofen


Die evangelische Gemeinde in Gerolzhofen erhält ein neues Gemeindezentrum.
Die denkmalgeschützte evangelische Kirche wurde 1923 am Rande der Altstadt errichtet und gilt als Beispiel des Heimatstils. Das Gemeindehaus, das 1961 angebaut wurde, hatte sehr niedrige Räume,
einen wenig repräsentativen Eingangsbereich und war stark sanierungsbedürftig.
Wir haben drei unterschiedliche Varianten untersucht: Sanierung der bestehenden Gebäude, Neubau eines Gemeindezentrums auf der grünen Wiese, Gesamtneubau von Kirche und Gemeindehaus auf dem bestehenden kleinen Grundstück.
Der Kirchenvorstand entschied sich, das alte Gemeindehaus abzubrechen und ein neues, zwei Meter breiteres Gebäude an die Kirche anzubauen. mehr...